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Die Bronzescheibe wird auf die Zeit um 1600 v. Chr. datiert und gilt damit als die erste bekannte Himmelsdarstellung der Menschheitsgeschichte. Nach heutiger Auffassung erscheint auf der Bronzescheibe zum ersten Mal nördlich der Alpen die Sonnenbarke als sichelartige Goldauflage mit gefiedertem Rand. Bei der Gruppe von 7 Sternen handelt es sich um die Plejaden. Deutlich sind die goldenen Punkte als Sterne, die Sichel sowie die volle Goldscheibe zu erkennen, bei der es sich um den zunehmenden Mond und um den Vollmond handeln dürfte. Mit dem glatten Goldband am Rand ist ein Horizontbogen gemeint, der die Bestimmung der Sommer- und Wintersonnenwende gedient hat. Das Gegenstück auf der gegenüber befindlichen Seite ist ausgebrochen. In dem hochgebogenen gerillten Goldstreifen am unteren Rand ist ein Boot erkennbar, welches über den Himmel fährt. Vergleichbare Darstellungen von Sonnebarken kennt man auch aus ägyptischen und minoischen Darstellungen.



